„touched echo“ is a minimal medial intervention in public space. The visitors of the Brühl’s Terrace (Dresden, Germany) are taken back in time to the night of the terrible air raid on 13th February 1945. In their role as a performer they put themselves into the place of the people who shut their ears away from the noise of the explosions. While leaning on the balustrade the sound of airplanes and explosions is transmitted from the swinging balustrade through their arm directly into the inner ear (bone conduction).
Die Technik die hier benutzt wird ist hochinteressant. Die sogenannte Knochenleitung oder auch Knochenschall genannt ermöglicht die Übertragung von Schallwellen über den Arm direkt in den Schädelknochen wobei das Innenohr umgangen wird. Im Prinzip wird der Schall über Vibrationen direkt auf den Schädelknochen übertragen. Diese Technik kann auch bei bestimmten Hörbehinderungen eingesetzt werden. Es wird dann ein sogenanntes Knochenleitungshörgerät eingesetzt um die Hörstörung zu beheben.
Die Installation von Markus Kison macht es damit möglich die Geschehnisse des 13 Februars 1945 zu „hören“ ohne auch nur einen einzigen reellen Ton über die Luft zu übertragen.
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